Datenschutzerklärung
Trawell Hivatalos Fordítóiroda Kft. [GmbH ungarischen Rechts] – die Verarbeitung personenbezogener Daten auf der Website, bei der Angebotsanfrage und bei der Ausführung des Auftrags. Gültig ab: 24. Oktober 2026
1. Verantwortlicher und Begriffe
1.1. Diese Datenschutzerklärung (im Folgenden: Datenschutzerklärung) gibt der folgende Verantwortliche (im Folgenden: Dienstleister) heraus:
- Firma
- Trawell Hivatalos Fordítóiroda Korlátolt Felelősségű Társaság
- Kurzbezeichnung der Firma
- Trawell Kft.
- Fremdsprachige Bezeichnung der Firma
- Trawell Official Translations Ltd.
- Sitz, Postanschrift
- 1191 Budapest, Katica utca 4. 4. em. 9. ajtó, Ungarn
- Handelsregisternummer
- 01-09-405371 (Registergericht beim Hauptstädtischen Gerichtshof – Fővárosi Törvényszék Cégbírósága)
- Steuernummer
- 32072372-1-43
- Telefon
- +36 20 590 7083 (täglich von 9:00 bis 20:00 Uhr)
- info@trawell.ltd
1.2. Der Dienstleister ist nicht verpflichtet, einen Datenschutzbeauftragten zu benennen, und hat keinen benannt. Fragen und Anträge zur Datenverarbeitung können an den Dienstleister per E-Mail (info@trawell.ltd) oder per Post an die Anschrift seines Sitzes gerichtet werden – so lassen sich Antrag und Antwort auch später nachweisen.
1.3. Diese Datenschutzerklärung gilt für die Datenverarbeitung des Dienstleisters auf seiner Website (trawell.ltd, im Folgenden: Website), per E-Mail, telefonisch und persönlich. Bei einer Bestellung durch ein Gericht oder eine Behörde (Ziffer 2.8 der AGB) verarbeitet der Dienstleister die im Verfahren erhaltenen Daten nach den für das Verfahren geltenden Rechtsvorschriften.
1.4. Betroffene Person: die natürliche Person, deren personenbezogene Daten der Dienstleister verarbeitet – die Person, die ein Angebot anfordert, der Auftraggeber und die in seinem Namen handelnde Person, der Besucher der Website sowie die Person, deren Daten in dem zur Übersetzung übermittelten Dokument oder in den für das Dolmetschen übermittelten Unterlagen enthalten sind. Das Dokument, die Übersetzung und die Unterlagen des Dolmetschens kann von den betroffenen Personen nur der Auftraggeber erhalten (Ziffer 8.9).
1.5. Die Begriffe Auftraggeber, Verbraucher, Angebot und Leistung sind in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Dienstleisters (im Folgenden: AGB) bestimmt.
1.6. Diese Datenschutzerklärung beruht auf der Verordnung (EU) 2016/679 des Europäischen Parlaments und des Rates (im Folgenden: DSGVO) und dem Gesetz Nr. CXII von 2011 über das Recht auf informationelle Selbstbestimmung und die Informationsfreiheit (im Folgenden: Infotv.). Die Begriffe personenbezogene Daten, Verarbeitung, Auftragsverarbeiter und Empfänger richten sich nach Art. 4 DSGVO.
1.7. Will der Dienstleister personenbezogene Daten für einen in dieser Datenschutzerklärung nicht beschriebenen Zweck verarbeiten, informiert er die betroffene Person vorher darüber.
2. Angebotsanfrage
2.1. Ein Angebot kann über die Anfrageformulare der Website oder per E-Mail angefordert werden.
2.2. Im Anfrageformular für Übersetzungen angegebene Daten: Name oder Firma, E-Mail-Adresse, Zielsprache, Frist, Zielland, Form der Übersetzung, Art der Übergabe und Bestimmungsland des Postversands, Bemerkung und das hochgeladene Dokument. Im Anfrageformular für das Dolmetschen: Name, E-Mail-Adresse, Telefonnummer, Tag, Dauer, Ort und Thema des Dolmetschens sowie die hochgeladenen Unterlagen.
2.3. Zweck der Verarbeitung ist die Erstellung und Übermittlung des Angebots sowie die Kommunikation. Rechtsgrundlage ist die Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen auf Anfrage der betroffenen Person (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO). Ohne die als Pflichtfelder gekennzeichneten Angaben kann kein Angebot erstellt werden; die übrigen Felder sind freiwillig, machen das Angebot aber genauer.
2.4. Die Angebotsanfrage geht als E-Mail im Postfach des Dienstleisters ein, die hochgeladenen Dateien als Anhang der E-Mail. Die hochgeladenen Dateien verbleiben nicht auf dem Server der Website: Der Server löscht sie unmittelbar nach dem Versand der E-Mail – auch dann, wenn der Versand fehlgeschlagen ist. Zu den Dateien entsteht kein öffentlicher oder erratbarer Link.
2.5. Die zu einem per E-Mail angeforderten Angebot angegebenen Daten verarbeitet der Dienstleister zum selben Zweck. Die E-Mail der Angebotsanfrage und die dazugehörige Korrespondenz bewahrt er für die in Ziffer 5.2 genannte Dauer auf.
3. Ausführung des Auftrags
3.1. Zur Ausführung des Auftrags verarbeitet der Dienstleister folgende Daten: die in der Angebotsanfrage angegebenen Daten; die übermittelten Dokumente und die darin enthaltenen personenbezogenen Daten; die Übersetzung; die Versandanschrift; beim Dolmetschen den Termin, den Ort, die für das Dolmetschen übermittelten Unterlagen (Ziffer 4.7 der AGB) und die dazu erstellten Arbeitsunterlagen, in einem gerichtlichen oder behördlichen Verfahren den Namen der verfahrensführenden Stelle und der Person, die eine Erklärung abgibt, sowie das Aktenzeichen; die Zahlungsdaten (Betrag, Währung, Zeitpunkt der Zahlung, Name und Kontonummer des Zahlenden, wie von der Bank mitgeteilt, bei Überweisung von einem ausländischen Konto die übermittelte Bankbestätigung); sowie die Korrespondenz mit dem Auftraggeber.
3.2. Zweck der Verarbeitung ist die Erbringung der Leistung und die Kommunikation. Rechtsgrundlage ist die Erfüllung des Vertrags (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO). Handelt eine andere Person im Namen des Auftraggebers – die für ein Unternehmen handelnde Person oder der Rechtsvertreter des Auftraggebers –, verarbeitet der Dienstleister Namen und Kontaktdaten dieser Person auf Grundlage seines berechtigten Interesses an der Kommunikation (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).
3.3. Enthält das zu übersetzende Dokument oder die für das Dolmetschen übermittelten Unterlagen Gesundheitsdaten oder andere besondere Kategorien personenbezogener Daten oder personenbezogene Daten über strafrechtliche Verurteilungen und Straftaten, verarbeitet der Dienstleister diese ausschließlich für die Übersetzung bzw. das Dolmetschen, auf Wunsch des Auftraggebers. Mit der Übermittlung des Dokuments oder der Unterlagen und der Auftragserteilung willigt der Auftraggeber ausdrücklich ein, dass der Dienstleister die darin enthaltenen besonderen Kategorien personenbezogener Daten zu diesem Zweck verarbeitet (Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO).
3.4. Die Daten anderer Personen, die im Dokument und in den für das Dolmetschen übermittelten Unterlagen enthalten sind, verarbeitet der Dienstleister ausschließlich für die Übersetzung bzw. das Dolmetschen. Der Auftraggeber steht dafür ein, dass er zur Übersetzung des Dokuments berechtigt ist (Ziffer 7.5 der AGB). Ist der Auftraggeber ein Unternehmen und enthält das Dokument oder die Unterlagen von ihm verarbeitete personenbezogene Daten – z. B. Daten seiner Arbeitnehmer oder Kunden –, handelt der Dienstleister insoweit im Auftrag des Auftraggebers als Auftragsverarbeiter (Art. 28 DSGVO).
3.5. Für die Übersetzung, die Prüfung der Übersetzung und die Vorbereitung des Dolmetschens verwendet der Dienstleister auch eine Software zur Sprachverarbeitung. Dazu gelangt der Text des Dokuments, der Übersetzung und der für das Dolmetschen übermittelten Unterlagen zum Anbieter der Software, der als Auftragsverarbeiter handelt (Ziffer 6.1) und den Text nicht zur Entwicklung seiner Software verwendet. Den in der Software gespeicherten Text und die hochgeladenen Dateien löscht der Dienstleister nach der Ausführung des Auftrags, bei aufeinanderfolgenden Aufträgen in derselben Angelegenheit – z. B. an mehreren Verhandlungstagen eines Verfahrens – nach der Ausführung des letzten Auftrags.
3.6. Vom gedolmetschten Gespräch fertigt der Dienstleister keine Aufnahme an. Beim Dolmetschen per Videokonferenz nimmt der Dienstleister über das vom Auftraggeber angegebene Videokonferenzsystem (z. B. Zoom oder Google Meet) teil; für die Datenverarbeitung des Systems gelten dessen eigene Bedingungen. Die beim Dolmetschen bekannt gewordenen Informationen behandelt er vertraulich (Ziffer 11.2 der AGB).
3.7. Die Unterlagen des Auftrags – das übermittelte Dokument und die Übersetzung – bewahrt der Dienstleister 10 Jahre ab der Ausführung auf: So kann eine fehlerhafte Übersetzung auch später korrigiert werden (Ziffer 8.1 der AGB), der Auftraggeber kann ein weiteres Exemplar anfordern, und bei einem späteren Auftrag kann die frühere Übersetzung verwendet werden. Die für das Dolmetschen übermittelten Unterlagen und die dazu erstellten Arbeitsunterlagen – Glossar, Zusammenfassung – bewahrt er 8 Jahre ab dem Dolmetschen auf, bei aufeinanderfolgenden Aufträgen in derselben Angelegenheit ab dem letzten Dolmetschen: So lässt sich nachweisen, auf Grundlage welcher Unterlagen das Angebot erstellt wurde (Ziffer 4.7 der AGB), und bei einem späteren Auftrag kann die Vorbereitung genutzt werden. Rechtsgrundlage beider Verarbeitungen ist das berechtigte Interesse des Dienstleisters und des Auftraggebers (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Auf Wunsch des Auftraggebers löscht der Dienstleister die Unterlagen auch früher (Ziffer 8.3).
3.8. Rechnungsstellung und Buchführung
3.8.1. Für die Ausstellung der Rechnung verarbeitet der Dienstleister folgende Daten: Name oder Firma und Anschrift des Auftraggebers, bei Unternehmen die Steuernummer und – bei in einem anderen EU-Mitgliedstaat eingetragenen Unternehmen – die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer, die Bezeichnung der Leistung, den Betrag und die E-Mail-Adresse, an die die Rechnung geht.
3.8.2. Zweck der Verarbeitung ist die Ausstellung und Übermittlung der Rechnung – und auf Wunsch der Proformarechnung – sowie die Buchführung. Rechtsgrundlage ist die rechtliche Verpflichtung, der der Dienstleister unterliegt (Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO).
3.8.3. Die Rechnung und die der Buchführung zugrunde liegenden Belege bewahrt der Dienstleister mindestens 8 Jahre auf (§ 169 Abs. 2 des ungarischen Rechnungslegungsgesetzes). Auf sie erstreckt sich ein Löschungsantrag nicht.
3.9. Rücktrittserklärung und Beschwerde
3.9.1. Über die Rücktrittsfunktion der Website (Ziffer 10.5 der AGB) angegebene Daten: Name, Angabe des Auftrags, E-Mail-Adresse und Zeitpunkt der Absendung. Zweck der Verarbeitung ist der Empfang der Erklärung, ihre Bestätigung per E-Mail und die Abwicklung des Rücktritts. Rechtsgrundlage ist die rechtliche Verpflichtung, der der Dienstleister unterliegt (Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO, § 22 Abs. 1a der ungarischen Regierungsverordnung Nr. 45/2014 (II. 26.)). Für eine per E-Mail oder per Post abgegebene Erklärung gilt dasselbe.
3.9.2. Für eine Beschwerde verarbeitet der Dienstleister Namen und Kontaktdaten des Beschwerdeführers, den Inhalt der Beschwerde und das über eine mündliche Beschwerde aufgenommene Protokoll. Zweck der Verarbeitung ist die Prüfung und Beantwortung der Beschwerde. Rechtsgrundlage ist die rechtliche Verpflichtung, der der Dienstleister unterliegt (Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO, § 17/A Abs. 7 des ungarischen Verbraucherschutzgesetzes). Das Protokoll, die schriftliche Beschwerde und die Kopie der Antwort bewahrt der Dienstleister 5 Jahre auf: 3 Jahre, weil das Gesetz ihn dazu verpflichtet, weitere 2 Jahre – bis zur Verjährung zivilrechtlicher Ansprüche (§ 6:22 Abs. 1 des ungarischen Bürgerlichen Gesetzbuchs, Ptk.) – auf Grundlage seines berechtigten Interesses (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).
4. Die Website
4.1. Die Website verwendet keine Cookies und speichert keine Daten auf dem Gerät des Besuchers. Ihre Schriften und Icons liefert ihr eigener Server aus; Inhalte anderer Anbieter – von Schrift-, Karten-, Video-, Statistik- oder Werbediensten – lädt sie nicht, sodass die Daten des Besuchs nicht an solche Anbieter gelangen.
4.2. Der Dienstleister nutzt die aggregierten Suchdaten der Google Search Console; die Search Console führt auf der Website keinen Code aus.
4.3. Der Server des Hosting-Anbieters protokolliert die Abrufe der Website: die IP-Adresse des Abrufenden, den Zeitpunkt des Abrufs, die abgerufene Adresse und die Kennung des Browsers. Zweck der Verarbeitung ist der Betrieb und der Schutz der Website. Rechtsgrundlage ist das berechtigte Interesse des Dienstleisters (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Das Serverprotokoll bewahrt der Dienstleister höchstens 30 Tage auf.
4.4. IP-Adresse und geografischer Standort
4.4.1. Beim Absenden der Anfrage- und Rücktrittsformulare der Website ermittelt der Server aus der IP-Adresse des Absenders das Land, in manchen Fällen den Ort (die Standortbestimmung erfolgt näherungsweise) sowie den Internetanbieter. Er verwendet dazu eine auf dem Server gespeicherte Datenbank: Die IP-Adresse gelangt für die Ermittlung nicht an Dritte.
4.4.2. Die IP-Adresse und der ermittelte Standort sind in der an den Dienstleister gesendeten Anfrage-E-Mail enthalten. Zweck der Verarbeitung ist das Erkennen von Missbrauch – unerwünschter und im Namen anderer gesendeter Angebotsanfragen. Rechtsgrundlage ist das berechtigte Interesse des Dienstleisters am Schutz der Website und des Postfachs (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Die E-Mail bewahrt der Dienstleister für die in Ziffer 5.2 genannte Dauer auf. In das Formularprotokoll (Ziffer 4.5) gelangt die IP-Adresse nicht.
4.4.3. Die Datenbank zur Standortbestimmung: IP Geolocation by DB-IP, unter der Lizenz Creative Commons Namensnennung 4.0.
4.5. Das Formularprotokoll
4.5.1. Der Dienstleister erfasst jede über die Formulare der Website gesendete Angebotsanfrage und Rücktrittserklärung auch in einem auf dem Server gespeicherten Protokoll (im Folgenden: Formularprotokoll).
4.5.2. Inhalt des Formularprotokolls:
- Zeitpunkt der Absendung, das Formular und die Seite, von der es abgesendet wurde;
- Inhalt der Formularfelder, auch Name und E-Mail-Adresse;
- Anzahl und Typ der angehängten Dateien – nicht der Dateiname;
- kam der Besucher von einer anderen Website auf die Seite des Formulars, der Domainname dieser Website, kam er von einer anderen Seite der Website, die Adresse dieser Seite; kam er über einen Link mit Herkunftskennzeichnung (z. B. utm_source=chatgpt.com), der Wert der Kennzeichnung;
- Gerätetyp (Mobilgerät oder Desktop-Computer), Name und Sprache des Browsers;
- Land, Ort und Internetanbieter nach Ziffer 4.4.1.
4.5.3. Zweck der Verarbeitung ist es, zu messen, woher – aus einer Suchmaschine, aus einem auf künstlicher Intelligenz beruhenden Dienst oder direkt – und von welchen Seiten der Website die Angebotsanfragen kommen, die Website auf dieser Grundlage weiterzuentwickeln sowie die Angebotsanfragen zu erfassen. Rechtsgrundlage ist das berechtigte Interesse des Dienstleisters (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Der Dienstleister gibt das Formularprotokoll nicht an Dritte weiter.
4.5.4. Die Website speichert dazu keine Daten auf dem Gerät des Besuchers: Die Adresse der verweisenden Seite sendet das Formular beim Absenden mit, die Angaben zu Gerät, Browser und Sprache liest der Server aus der beim Absenden übermittelten technischen Anfrage des Browsers aus.
4.5.5. Die Zeilen des Formularprotokolls bewahrt der Dienstleister 5 Jahre ab der Absendung auf. Danach werden aus der Zeile automatisch gelöscht: Name, E-Mail-Adresse, Telefonnummer, alle Freitextfelder, Ort, Internetanbieter sowie Tag und Uhrzeit der Absendung (der Monat bleibt); die übrigen Daten bleiben als Statistik ohne Namen erhalten.
4.5.6. Das Formularprotokoll speichert der Dienstleister in einem nicht öffentlich zugänglichen Verzeichnis des Servers; herunterladen lässt es sich nur mit Passwort. Die betroffene Person kann der Verarbeitung im Formularprotokoll widersprechen (Ziffer 8.5).
4.6. Links der Website zu anderen Websites öffnen sich in einem neuen Tab. Für die Datenverarbeitung der geöffneten Website ist deren Betreiber verantwortlich.
5. Speicherdauer
5.1. Der Dienstleister bewahrt personenbezogene Daten so lange auf, wie es der in den Ziffern 2–4 bestimmte Zweck erfordert, höchstens für die folgende Dauer:
- Angebotsanfrage, Korrespondenz, Rücktrittserklärung
- 8 Jahre ab dem Datum des jeweiligen Schreibens (Ziffer 5.2)
- Unterlagen des Auftrags – Dokument und Übersetzung
- 10 Jahre ab der Ausführung (Ziffer 3.7)
- Unterlagen des Dolmetschens
- 8 Jahre ab dem Dolmetschen (Ziffer 3.7)
- Rechnung, Buchungsbeleg
- mindestens 8 Jahre (Ziffer 3.8.3)
- Beschwerde: Protokoll, Antwort
- 5 Jahre (Ziffer 3.9.2)
- Formularprotokoll
- 5 Jahre, danach ohne Namen (Ziffer 4.5.5)
- Text und Dateien in der Software zur Sprachverarbeitung
- bis nach der Ausführung (Ziffer 3.5)
- Hochgeladene Dateien auf dem Server
- bis zum Versand der E-Mail (Ziffer 2.4)
- Serverprotokoll
- höchstens 30 Tage (Ziffer 4.3)
5.2. Die Korrespondenz mit dem Auftraggeber und mit der Person, die ein Angebot angefordert hat – mit den Anhängen, den Anfrage-E-Mails und der Rücktrittserklärung –, bewahrt der Dienstleister 8 Jahre ab dem Datum des jeweiligen Schreibens auf. Zweck der Verarbeitung ist der Nachweis der Aufträge, der Angebote und der Erklärungen, die Untermauerung der Buchungsbelege sowie die Erfüllung späterer Wünsche der betroffenen Person – Korrektur, weiteres Exemplar, frühere Rechnung. Rechtsgrundlage ist das berechtigte Interesse des Dienstleisters (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).
6. Empfänger und Auftragsverarbeiter
6.1. Der Dienstleister setzt die folgenden Auftragsverarbeiter ein; der Auftragsverarbeiter verarbeitet die Daten nur auf Weisung des Dienstleisters, für die angegebene Aufgabe (Art. 28 DSGVO):
- Silicium Network Kft., 1065 Budapest, Révay köz 4., Ungarn
- Hosting der Website: Verarbeitung der Formulare, Formularprotokoll, Serverprotokoll
- Google Cloud EMEA Limited, 70 Sir John Rogerson’s Quay, Dublin 2, Irland
- E-Mail-Verkehr des Dienstleisters (Google Workspace): Anfrage-E-Mails, Korrespondenz und Anhänge
- KBOSS.hu Kft. (Számlázz.hu), 1031 Budapest, Záhony utca 7., Ungarn
- Ausstellung und Übermittlung der Rechnung und der Proformarechnung
- NETLOCK Kft., 1101 Budapest, Expo tér 5–7., Ungarn
- Versehen des elektronisch gesiegelten PDF mit qualifiziertem elektronischem Siegel und Zeitstempel
- Anthropic Ireland, Limited, 6th Floor, South Bank House, Barrow Street, Dublin 4, D04 TR29, Irland
- Software zur Sprachverarbeitung für die Übersetzung, die Prüfung der Übersetzung und die Vorbereitung des Dolmetschens: Text des Dokuments, der Übersetzung und der Unterlagen des Dolmetschens
- Corente Consulting Kft., 2336 Dunavarsány, Homok utca 50., Ungarn
- Verbuchung der Rechnungen und Belege
6.2. Folgende Stellen erhalten vom Dienstleister Daten als eigenständige Verantwortliche: das Postunternehmen für den Versand des Druckexemplars Namen und Anschrift des Adressaten; die Banken des Dienstleisters und des Auftraggebers die für die Überweisung erforderlichen Daten; Behörden und Gerichte das, was sie aufgrund einer Rechtsvorschrift anfordern.
6.3. Der Dienstleister gibt personenbezogene Daten an keine anderen Dritten weiter, verkauft sie nicht und verwendet sie nicht für Werbezwecke. Profiling und automatisierte Entscheidungsfindung führt er nicht durch.
6.4. Die Daten des E-Mail-Verkehrs können auf den Servern von Google außerhalb der Europäischen Union, so auch in den Vereinigten Staaten, gespeichert werden. Die Übermittlung in die Vereinigten Staaten erfolgt auf Grundlage des EU-US-Datenschutzrahmens, für den die Europäische Kommission einen Angemessenheitsbeschluss erlassen hat und dessen zertifizierter Teilnehmer die Google LLC ist; wo der Rahmen nicht anwendbar ist, auf Grundlage der von der Kommission erlassenen Standarddatenschutzklauseln (Art. 45 DSGVO, Art. 46 DSGVO). Der Anbieter der Software zur Sprachverarbeitung kann die Daten ebenfalls in den Vereinigten Staaten verarbeiten; diese Übermittlung erfolgt auf Grundlage der von der Kommission erlassenen Standarddatenschutzklauseln (Art. 46 DSGVO). Im Übrigen übermittelt der Dienstleister keine personenbezogenen Daten in Länder außerhalb der Europäischen Union.
7. Datensicherheit
7.1. Die Website ist nur über eine verschlüsselte Verbindung (https) erreichbar; die Daten der Formulare gelangen verschlüsselt auf den Server.
7.2. Die hochgeladenen Dateien verbleiben nicht auf dem Server (Ziffer 2.4); das Formularprotokoll liegt in einem nicht öffentlich zugänglichen, passwortgeschützten Verzeichnis des Servers.
7.3. Die Unterlagen der Aufträge bewahrt der Dienstleister auf seinem eigenen Gerät auf, ältere Unterlagen auf einem externen Datenträger, der mit keinem Netzwerk verbunden ist.
7.4. Zugriff auf personenbezogene Daten haben außer dem Dienstleister nur die in Ziffer 6 genannten Empfänger, soweit es für ihre Aufgabe erforderlich ist.
7.5. Kommt es zu einer Verletzung des Schutzes personenbezogener Daten, behandelt der Dienstleister sie nach der DSGVO: Erforderlichenfalls meldet er sie der Aufsichtsbehörde, und ist die Verletzung mit einem hohen Risiko für die Rechte der betroffenen Person verbunden, benachrichtigt er auch die betroffene Person (Art. 33 DSGVO, Art. 34 DSGVO).
8. Rechte der betroffenen Person und Rechtsbehelfe
8.1. Auskunft: Die betroffene Person kann Auskunft darüber verlangen, ob der Dienstleister ihre personenbezogenen Daten verarbeitet, und wenn ja, welche Daten er zu welchem Zweck und wie lange verarbeitet und an wen er sie weitergibt; sie kann auch eine Kopie davon verlangen (Art. 15 DSGVO).
8.2. Berichtigung: Sie kann die Berichtigung unrichtiger und die Vervollständigung unvollständiger Daten verlangen (Art. 16 DSGVO).
8.3. Löschung (Recht auf Vergessenwerden): Sie kann die Löschung ihrer Daten verlangen, wenn deren Verarbeitung nicht mehr erforderlich oder aus einem anderen Grund nicht rechtmäßig ist. Der Löschungsantrag erstreckt sich nicht auf das, was aufgrund von Rechtsvorschriften aufzubewahren ist – z. B. die Rechnung (Art. 17 DSGVO).
8.4. Einschränkung: Sie kann verlangen, dass der Dienstleister die Daten nur speichert, aber nicht verwendet – z. B. für die Dauer, in der er prüft, ob die von der betroffenen Person bestrittenen Daten richtig sind, oder in der er über ihren Widerspruch entscheidet (Art. 18 DSGVO).
8.5. Widerspruch: Gegen eine auf berechtigtem Interesse beruhende Verarbeitung – etwa das Formularprotokoll, die Aufbewahrung der Unterlagen des Auftrags und des Dolmetschens sowie der Korrespondenz und die Verarbeitung der IP-Adresse – kann sie aus Gründen, die sich aus ihrer besonderen Situation ergeben, jederzeit Widerspruch einlegen. Der Dienstleister verarbeitet die Daten dann nicht weiter, es sei denn, die Verarbeitung ist durch zwingende Gründe gerechtfertigt, die Vorrang haben, oder sie ist zur Geltendmachung von Rechtsansprüchen erforderlich (Art. 21 Abs. 1 DSGVO).
8.6. Datenübertragbarkeit: Die sie betreffenden Daten, die sie dem Dienstleister bereitgestellt hat und die auf Grundlage eines Vertrags verarbeitet werden, kann sie in einem maschinenlesbaren Format erhalten und einem anderen Verantwortlichen übermitteln (Art. 20 DSGVO).
8.7. Widerruf der Einwilligung: Ihre Einwilligung nach Ziffer 3.3 kann sie jederzeit widerrufen; der Widerruf berührt die Rechtmäßigkeit der bis dahin erfolgten Verarbeitung nicht. Nach dem Widerruf löscht der Dienstleister das Dokument bzw. die Unterlagen – mit Ausnahme der Rechnung.
8.8. Der Antrag kann per E-Mail oder per Post gestellt werden (Ziffer 1.2). Bestehen Zweifel, ob der Antrag von der betroffenen Person gestellt wurde, kann der Dienstleister einen Nachweis der Identität verlangen (Art. 12 Abs. 6 DSGVO). Der Dienstleister erfüllt den Antrag unentgeltlich und antwortet unverzüglich, spätestens innerhalb eines Monats; ist der Antrag komplex, kann sich die Frist um weitere zwei Monate verlängern, worüber der Dienstleister innerhalb eines Monats unterrichtet (Art. 12 Abs. 3 DSGVO).
8.9. Das zur Übersetzung übermittelte Dokument, die Übersetzung und die für das Dolmetschen übermittelten Unterlagen gibt der Dienstleister nur an den Auftraggeber heraus. Enthält das Dokument oder die Unterlagen Gesundheitsdaten oder andere besondere Kategorien personenbezogener Daten oder personenbezogene Daten über strafrechtliche Verurteilungen und Straftaten, muss der Antragsteller nachweisen, dass er den Auftrag erteilt hat. Eine andere im Dokument oder in den Unterlagen genannte Person kann Auskunft über ihre eigenen Daten verlangen; die Herausgabe einer Kopie darf die Rechte anderer – etwa des Auftraggebers – nicht beeinträchtigen (Art. 15 Abs. 4 DSGVO).
8.10. Rechtsbehelfe
8.10.1. Ist die betroffene Person der Ansicht, dass der Dienstleister ihre personenbezogenen Daten rechtswidrig verarbeitet, kann sie sich an die Nationale Behörde für Datenschutz und Informationsfreiheit wenden (§ 22 Infotv., Art. 77 DSGVO):
Nationale Behörde für Datenschutz und Informationsfreiheit (Nemzeti Adatvédelmi és Információszabadság Hatóság)
- Sitz
- 1055 Budapest, Falk Miksa utca 9–11., Ungarn
- Postanschrift
- 1363 Budapest, Pf. 9., Ungarn
- Telefon
- +36 1 391 1400
- ugyfelszolgalat@naih.hu
- Website
- naih.hu
8.10.2. Eine in einem anderen Staat der Europäischen Union oder des Europäischen Wirtschaftsraums lebende betroffene Person kann sich auch an die für ihren gewöhnlichen Aufenthaltsort oder ihren Arbeitsplatz zuständige Aufsichtsbehörde wenden.
8.10.3. Die betroffene Person kann sich auch an ein Gericht wenden. Die Klage kann sie – nach ihrer Wahl – auch vor dem für ihren Wohnsitz oder Aufenthaltsort zuständigen ungarischen Gerichtshof erheben (§ 23 Abs. 3 Infotv., Art. 79 DSGVO). Lebt die betroffene Person in einem anderen Staat der Europäischen Union oder des Europäischen Wirtschaftsraums, kann sie die Klage auch vor einem Gericht des Staates ihres gewöhnlichen Aufenthaltsorts erheben (Art. 79 Abs. 2 DSGVO).
8.10.4. Die betroffene Person kann sich vor Einlegung einer Beschwerde auch an den Dienstleister wenden; so lassen sich Beschwerden am schnellsten klären.
9. Schlussbestimmungen
9.1. Diese Datenschutzerklärung gilt ab dem 24. Oktober 2026. Der Dienstleister kann die Datenschutzerklärung ändern; den geänderten Text veröffentlicht er mit dem Datum, ab dem er gilt, auf der Website. Frühere Fassungen bewahrt er auf und übermittelt sie auf Anfrage.
9.2. Auf die Datenschutzerklärung verweist Ziffer 11.4 der AGB: Mit der Annahme des Angebots erklärt der Auftraggeber, die Datenschutzerklärung zur Kenntnis genommen zu haben.
Angewandte Rechtsvorschriften
- Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO, Verordnung (EU) 2016/679) – Art. 4 (Begriffsbestimmungen) · Art. 6 (Rechtsgrundlagen) · Art. 9 (besondere Kategorien personenbezogener Daten) · Art. 12–22 (Informationen, Rechte der betroffenen Person) · Art. 28 (Auftragsverarbeiter) · Art. 33–34 (Verletzung des Schutzes personenbezogener Daten) · Art. 45–46 (Übermittlung) · Art. 77–79 (Rechtsbehelfe)
- Gesetz über das Recht auf informationelle Selbstbestimmung und die Informationsfreiheit (Gesetz Nr. CXII von 2011, Infotv.) – §§ 22–23 (Rechtsdurchsetzung, gerichtlicher Rechtsbehelf)
- Rechnungslegungsgesetz (Gesetz Nr. C von 2000) – § 169 (Aufbewahrung der Belege)
- Verbraucherschutzgesetz (Gesetz Nr. CLV von 1997) – § 17/A (Beschwerdebearbeitung)
- Regierungsverordnung Nr. 45/2014 (II. 26.) – § 22 (Bestätigung der Rücktrittserklärung)
- Ungarisches Bürgerliches Gesetzbuch (Gesetz Nr. V von 2013, Ptk.) – § 6:22 (Verjährung)
Budapest, den 24. Oktober 2026
Trawell Official Translations Ltd.
Verantwortlicher
1191 Budapest, Katica utca 4. 4. em. 9. ajtó, Ungarn
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